Übersicht über Legierungen für das Feingussverfahren
Der Wachsausschmelzverfahren ist äußerst vielseitig und kann auf nahezu alle Eisen- und Nichteisenmetalle angewendet werden. Als professioneller Hersteller von Feingussteilen bietet SIMIS sowohl Eisen- als auch Nichteisenmetalle an. Legierungsguss Auf Kundenwünsche zugeschnitten. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht der wichtigsten Legierungen, die im Feingussverfahren verwendet werden.
Eisenlegierungen
Eisenlegierungen sind Werkstoffe auf Eisenbasis, die aufgrund ihrer Festigkeit, Zähigkeit und Schlagfestigkeit sehr geschätzt werden. Zu den gängigen Eisenlegierungen für den Guss zählen Kohlenstoffstahl, Edelstahl, legierter Stahl und verschiedene Gusseisensorten.
Kohlenstoffstahl: Enthält Kohlenstoff mit geringen Mengen an Legierungselementen wie Mangan oder Aluminium und bietet dadurch ein ausgewogenes Verhältnis von Festigkeit und Wirtschaftlichkeit.
Legierter Stahl: Angereichert mit Elementen wie Chrom, Molybdän, Vanadium oder Nickel zur Verbesserung der mechanischen Eigenschaften.
Edelstahl: Korrosionsbeständige Legierungen mit Chrom und/oder Nickel, die in anspruchsvollen Umgebungen weit verbreitet sind.
Gusseisen: Legierungen mit hohem Kohlenstoffgehalt, erhältlich in duktilen, grauen und weißen Sorten, die jeweils über unterschiedliche Eigenschaften verfügen.
Stahlguss: Hergestellt durch Gießen von flüssigem Eisen in Formen, bietet er vielseitige Anwendungsmöglichkeiten in verschiedenen Branchen.
Nichteisenlegierungen
Nichteisenlegierungen werden aufgrund ihrer besonderen mechanischen und chemischen Eigenschaften ausgewählt. Beim Wachsausschmelzverfahren sind Aluminium und Bronze die gebräuchlichsten Nichteisenwerkstoffe, wobei Aluminium der Sorte A356 weit verbreitet ist.
Wichtigste Vorteile von Nichteisenlegierungen:
Leichtbauweise mit hohem Festigkeits-Gewichts-Verhältnis
Ausgezeichnete Beständigkeit gegen chemische und atmosphärische Korrosion
Nichtmagnetische Eigenschaften, geeignet für elektrische und elektronische Anwendungen
Hohe Schmelzpunkte und thermische Stabilität











